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Internationales Schülertreffen an der Merianschule

Comeniusgruppe zu Gast in Seligenstadt

 

Im Rahmen des von der EU geförderten Comeniusprojekts „Untersuchungen zum Klimawandel“ konnte die Merianschule 11 Schüler und Lehrer von den Partnerschulen in Malta und Portugal begrüßen. Nachdem im Februar eine Delegation aus Deutschland in Malta zu Gast war, fand turnusgemäß das Treffen diesmal in Seligenstadt statt.
 
 
 
 
Thematisiert wurde die effiziente Nutzung von Energie unter verschiedenen Gesichtspunkten. Dazu wurde neben einer experimentellen Einheit in der Schule das Kraftwerk Staudinger besucht. Beeindruckend war dabei für die Gruppe die Größe der besichtigten Anlage sowie der reibungslose Ablauf der ineinander greifenden Funktionen und die Überwachung des Komplexes durch die moderne Messwarte. In den Physikräumen der Schule konnten dann eigene Experimente durchgeführt werden.
 
 
„Auch wenn wir die Versuche bewusst einfach und übersichtlich gestaltet haben, konnten unsere Gäste doch die Vorteile des computerunterstützten Messens kennen lernen“, meinte dazu Projektkoordinator Martin Bleuel, Chemie- und Physiklehrer. Durch online-Monitoring von Temperatur, Zeit und Energie sowie direkte Darstellung der Ergebnisse konnten verschiedene Verläufe beim Erhitzen von Wasser und anderen Flüssigkeiten unter unterschiedlichen Bedingungen verfolgt werden.
 
 
Auch hier zeigte sich wieder, wie schon im gesamten Verlauf des Projekts, dass die herausragende Ausstattung der Merianschule einen erheblichen Anteil zum Erfolg beiträgt. Die Merianschüler konnten so die Aktivitäten der gesamten Gruppe durch einzigartige Aspekte bereichern.
Im experimentellen Teil des Projekttreffens wurde die Effizienz von verschiedenen im Haushalt gebräuchlichen Methoden zur Wassererwärmung untersucht. Es zeigte sich, dass vor allem Wasserkocher (92% Energieeffizienz) und herkömmliche Kochplatten (82%) sinnvoll eingesetzt werden können, während die beliebte Mikrowelle systembedingt mit einem Wirkungsgrad von nur 47% vergleichsweise viel elektrischen Strom verschwendet.
 
Abgerundet wurde das Treffen mit einer Führung durch das Kloster und einem Besuch in Frankfurt, bei dem auch vom Maintower aus von oben ein Blick über die Stadt geworfen werden konnte. Untergebracht waren die Schüler einzeln oder zu zweit in Gastfamilien, so dass sie auch einen Einblick in das Leben hier in Deutschland bekamen.Das Projekt, das programmgemäß im Juni ausläuft, war bislang ein einzigartiger Erfolg für die Schule.
 
 
Schulleiter Wolfgang Glänzel dazu:
„Die internationale und naturwissenschaftliche Ausrichtung ergänzt unser AG- und Freizeitangebot aus den Bereichen Kunst, Theater und Sport ideal. Es ist auf die zukünftigen Anforderungen an unsere Schüler in einer zunehmend globalisierten Welt ausgerichtet. Wir sind froh, dass wir unseren Schülern dieses besondere Angebot unterbreiten konnten, das im normalen Schulbetrieb nicht möglich gewesen wäre.“
 
Ende Mai findet noch ein Treffen der gesamten Gruppe in Portugal statt, bei dem dann wieder Schüler der Merianschule ihre Aktivitäten innerhalb des Projekts vor Ort vorstellen.Die Schule hat auch bereits ein neues Projekt beantragt, das mit Beginn des nächsten Schuljahres starten soll und in dem die Merianschule für zwei Jahre eine Partnerschaft mit Schulen in Italien, Rumänien, Spanien und der Türkei eingehen wird. 
 
 
 
 
Tagesbericht 10.04.2008
Tagesbericht 11.04.2008


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