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Ende einer (Schul-) Epoche

Wehmut beschlich so manchen Seligenstädter, dessen Weg Anfang September durch die Giselastraße führte. Dort waren Abbruchbagger am Werk, welche die ehemaligen Gebäude der Realschule dem Erdboden gleich machten, um Raum für ein neues Grundschulzentrum zu schaffen.
Die 1953 entstandene Bildungseinrichtung war für mehr als 5 Jahrzehnte Standort einer Realschule, die nach dem überstandenen 2. Weltkrieg einer der ersten größeren Neubauten war und als Symbol für den Aufbruch in eine andere Epoche galt.


Zunächst unter dem Namen des Malers Matthias Grünewald als „Mittelschule“ geführt, rundete sie neben den Volksschulen und dem Einhard-Progymnasium das Bildungsangebot des Ostkreises Offenbach ab. Sämtliche Gemeinden dieser Region, von Klein Auheim bis Zellhausen, zählten damals zu ihrem Einzugsgebiet.
Ab 1974 bildete die Matthias-Grünewald-Schule gemeinsam mit dem Gymnasium für fast 30 Jahre eine additive Gesamtschule, die 2003 durch einen Beschluss des Kreistages aufgelöst wurde.
Für die neue Haupt- und Realschule, die den Namen „Merianschule“ erhielt, wurde zwischen der Einhard- und der Ratleikstraße ein umfassend ausgestattetes Gebäude errichtet, in dem ab dem Sommer 2008 auch die Klein Welzheimer GHS unterkam.
Mit etwa 850 Schülern gehört die Merianschule heute zu den größten und modernsten Bildungseinrichtungen des Kreises Offenbach.
 



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