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1. BMU Umweltbildungskonferenz in Berlin

„Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Deutschland bereits spürbar. Von großer Bedeutung ist es daher, bereits mit Kindern und Jugendlichen diese für unsere Zukunft entscheidenden Themen zu erörtern und aktiv zu werden.“
(Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium)

Um 4.00 Uhr morgens hieß es daher für Daniel Thomas und Dr. Martin Bleuel aufstehen.
Im Rahmen der „Aktion Klima“ fand am 1. Dezember 09 in Berlin die 1. BMU Umweltbildungskonferenz statt, an der beide als Vertreter der Merianschule teilnahmen.
Insgesamt 936 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich an der „Aktion Klima“ beteiligt und in rund 500 000 Unterrichtsstunden zum Thema Klimaschutz gearbeitet. Aufgrund ihres Engagements wurde die Merianschule als eine von bundesweit nur 25 Einrichtungen eingeladen daran teilzunehmen. Großes Interesse fand bei den anderen Teilnehmern das vorangegangene Comeniusprojekt unserer Schule mit dem Thema „Taking action on climate change“
 

Mit Blick auf die Klimakonferenz in Kopenhagen diskutierten die Pädagogen in Berlin über die Vorzüge, aber auch die Nachteile, die eine Projektarbeit im Rahmen der Aktion Klima noch bringt bzw. brachte. Schnell zeigte sich bei allen Beteiligten die Einigkeit, dass solche Aktionen sowohl von Schülern als auch Lehrern viel private Zeit und Engagement erfordern und dass es sehr schade wäre, wenn es sich nur um ein kurzzeitiges Projekt handeln würde. An das BMU (Bundesumweltministerium) wurde daher aus dem Teilnehmerkreis direkt der Wunsch nach weiterführender Unterstützung herangetragen und wir hoffen darauf, dass dies entsprechend aufgenommen wird.
So endete der sehr anstrengende, aber auch interessante Tag für Daniel Thomas und Dr. Martin Bleuel nach einer Podiumsdiskussion um 22.15 Uhr
Ein großer Gewinn aus dem Projekt ist für unsere Schule in jedem Fall die „Klimakiste“ die den naturwissenschaftlichen Unterricht weiter aufwerten wird. Dabei handelt es sich um einen Bestandteil der Projektausstattung die jede Schule erhielt. Der Fachbereich Physik ist damit in der Lage, interessierte Schüler bei der Suche nach Stromfressern im Haushalt zu unterstützen. Auf Anfrage können entsprechende Messgeräte verliehen werden, die mögliche Einsparpotentiale sowohl in Kilowattstunden als auch in Euro anzeigen. Der mit der Teilnahme verbundene Geldbetrag zur Realisierung der Projekte wurde bei uns zur Anschaffung einer Experimentierausstattung zum Thema „Alternative Energien“ verwendet.
 

Wie bereits erwähnt ist es fraglich, ob es für die schon teilnehmenden Schulen eine Fortführung der Aktion Klima in der aktuellen Zusammensetzung geben wird. Diese Frage blieb trotz intensiven Nachhakens letztlich offen. Dennoch ermutigte Frau Reiche als Staatssekretärin die Lehrer - und somit die Schulen - weiter intensiv Klimabildung an den Schulen zu betreiben.
Wir bleiben am Ball und hoffen bald auf eine spannende Fortsetzung!
 



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