Top

Amerika-Austausch 2010 von Linda Roth

Nach zehn Stunden Flugzeit landeten wir in Chicago O’Hare, von dort aus fuhren wir ins drei Stunden entfernte Manitowoc.
Manitowoc hat ca. 35.000 Einwohner und liegt im Bundesstaat Wisconsin. Die Stadt grenzt an den riesigen See “Lake Michigan“, der aufgrund seiner Größe wie ein Meer wirkt.
Das Wetter ist ähnlich wie in Deutschland, nur dass die Leute in Amerika bei knapp 20°C mit Flip-Flops, Shorts und T-Shirt rausgehen. Auch sonst gibt es einige Unterschiede zu Deutschland: Die Schule und das Schulsystem, die Holzhäuser, die vielen großen Autos, Auto fahren mit 16, Alkohol erst ab 21 …Aber: Vieles ist gleich, denn wir haben einige Dinge übernommen. Hierzu gehören Musik, Kinofilme und Serien, Fast Food etc.
Erstaunt waren wir jedoch, dass auch Einiges von Deutschland nach Amerika kam, z.B. gibt es in Manitowoc seit einigen Jahren einen Aldi mit all unseren deutschen Produkten.
Endlich bei der Gastfamilie angekommen, wurde ich sehr freundlich aufgenommen, jedoch war ich so müde von der langen Anreise, dass ich schon früh schlafen ging. Am nächsten Morgen begann der Alltag in einer amerikanischen Familie. Zum Frühstück gab es Pancakes und danach fuhr uns die Mutter zur Schule. Die High-School war riesig und man fühlte sich wie in einem amerikanischen Film.
Neben dem Besuch der High-School haben wir eine Menge toller Ausflüge unternommen.
Wir waren im Harley-Davidson Museum, im Flugzeugmuseum, waren in einem U-Boot, haben eine Rad-Tour entlang des Sees gemacht, die Hauptstadt angeschaut und waren danach shoppen. Es fand auch eine Prom (Abschlussball), mit Prinzessinnen-Kleidern, Dates und all den anderen Klischees, statt. Außerdem waren wir im riesigen Freizeit Park “SixFlags“ mit einzigartigen Achterbahnen.
Am Wochenende waren wir mit den Familien unterwegs, die meisten waren noch mal shoppen, da hier fast alles günstiger ist. Andere waren Paintball spielen, haben einen Rundflug über Manitowoc gemacht, besuchten einen der hier berühmten Wasserparks, je nachdem was die Familien geplant hatten.
Nach 2 ½ Wochen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, was keinem leicht fiel, denn alle hatten sich super mit ihren Familien verstanden.
Die letzten Tage verbrachten wir in Chicago in einem Hotel. Wir haben eine Stadtrundfahrt mit dem Boot gemacht, vom Hancock Tower über die ganze Stadt schauen können, waren in einem riesigen Aquarium, haben im “Hard Rock Cafe“ gegessen und natürlich waren wir noch einmal shoppen.
Mit vielen neuen Eindrücken, verbesserten Englischkenntnissen und einem doppelt so schweren Koffer machten wir uns auf die Heimreise, um zu Hause von all den tollen Erlebnissen zu berichten.
So ein Austausch ist eine einzigartige und wertvolle Lebenserfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.
 

Linda Roth, 10eR

[...zurück]


 



druckerDruckversion

 

Top