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Mein Aufenthalt in Manitowoc/USA vom 10.05.-30.05.2010
von Stefan Weber


Dies waren die schönsten 3 Wochen meines Lebens:


Alles begann mit der Bewerbung für den Amerika-Austausch 2010 nach Manitowoc (Wisconsin). Kurz darauf erfolgte das Bewerbungsgespräch und die Zusage, dass ich einer der Glücklichen sein durfte, der dann später im UA (United Airlines)Flug 945 nach Chicago saß. Von Chicago ging es mit dem Bus nach Manitowoc am Lake Michigan , wo wir schon früh von unseren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Also da war er, mein Austauschpartner und wie sich später herausstellen sollte, der beste, den ich mir hätte vorstellen können. Das erste, was wir gemeinsam unternahmen, 10 Minuten nach meiner Ankunft, war ein Abstecher zu McDonalds, um einen Big Mac zu essen - willkommen in Amerika!!
Schon war er da: mein erster Schultag in den USA, noch etwas erschöpft von Flug und Fahrt, aber es überwog die Freude. Die Schule war einfach unglaublich, ich hatte noch nie so eine große Schule gesehen. Jeder hat seinen eigenen Spind und nicht die Lehrer, sondern die Schüler wechseln den Klassenraum. Ein Unterschied zu Deutschland ist auch, dass die amerikanischen Schüler ihre Fächer wählen können und die Möglichkeit haben, Leistungskurse auszusuchen. In meinen Augen ein großer Vorteil!. Insgesamt finden täglich 7 Stunden Unterricht statt, das bedeutet 7 Fächer, die sich jeden Tag wiederholen, immer in den gleichen Stunden. Man hat nur eine Pause, die sich dafür über 45 Minuten zieht und in der Cafeteria verbracht wird.
O.K. um 15 Uhr hatte ich dann auch meinen ersten Schultag hinter mir. Da man in Amerika seinen Autoführerschein schon mit 16 erwerben kann, waren wir sehr mobil. Ab nach Hause und erst einmal eine Runde Basketball spielen, später haben wir uns dann mit Freunden zum Basketballspielen getroffen. Am Abend erfuhr ich dann noch, dass ich in ihr Softballteam aufgenommen wurde. Das Trikot wurde schon im Voraus gedruckt und ich hatte die Rückennummer 99, ich vermute wegen des Nena-Liedes „99 Luftballons“. Ab diesem Augenblick hieß es, Softball trainieren und Regeln lernen, was ich dann auch fleißig tat.
Mit der Gruppe unternahm ich einen Ausflug nach Milwaukee in das Harley Davidson Museum. Wir verließen Manitowoc um halb 9 Uhr und machten uns auf den Weg nach Milwaukee, um 11 Uhr war Ankunft. Im Museum sind Motorräder ab 1907 ausgestellt und man sieht, wie sich die Harleys im Laufe der Jahre verändert haben. Man bekam ein gutes Gefühl dafür, was dieses einzigartige Motorrad wirklich so einzigartig macht.
Mit meinem Austauschpartner unternahm ich viele weitere Ausflüge: Wir flogen mit einem Segelflieger über Manitowoc, besichtigten ein Football-Stadion, natürlich musste auch Shopping sein und außerdem zeigte er mir die Sehenswürdigkeiten von Manitowoc und noch vieles mehr. Am Tag der Verabschiedung gab es viele Tränen. Es ging mit der Gruppe dann weiter nach Chicago für 3 Tage. Wir besichtigten die Sehenswürdigkeiten in Chicago, wie den Hancock Tower und das Shedd Aquarium. Wir unternahmen eine Bootsrundfahrt und erkundeten die Stadt zu Fuß. Anschließend wieder Rückflug nach Deutschland.
Mein Englisch hat sich während des Aufenthaltes in den USA natürlich enorm verbessert, aber die menschlichen Erlebnisse und die freundliche Aufnahme waren am schönsten.
Zum Schluss gilt es noch, einen Dank an Herr Fleck von der Einhardschule auszusprechen, der das alles erst ermöglicht hat.

Stefan Weber, 10bR

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