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SchuB-Klasse im Hochseilgarten Klein Auheim


hsgarten01.jpg "Hilfe, ich sterbe!", war einer der Ausrufe der SchuB-Schüler, als sie sich todesmutig den zahlreichen Herausforderungen im Hochseilgarten Klein Auheim stellten.

Einen ganzen Tag verbrachten die "SchuBlinge" mit ihrem Klassenlehrer Andreas Dziersk und Sozialpädagogin Ariane Mantey-Strauß im Hochseilpark und durchliefen so manches Kletterabenteuer. Sie lernten sich auf diese Weise in einer anderen Lernumgebung, außerhalb der Schule, von einer ganz anderen Seite kennen.

Klettern und balancieren, sich durch eine Welt aus Tauen, Balken und Seilen bewegen und sich über viele, zum Teil in schwindelerregenden Höhen befindliche Hindernisse tasten, das waren die Inhalte dieses erlebnispädagogischen Tages. Klettern bedeutet, Herausforderungen annehmen und die Freude an der eigenen Leistung spüren.

hsgarten02.jpg Zu Beginn gab es eine ausführliche Einweisung in die Grundlagen der Kletter- und Sicherungstechniken durch zwei erfahrene Erlebnispädagogen. Die Kletterübungen im Hochseilgarten verlangten den SchuB Schülerinnen und Schülern so manche Mutprobe ab. Aber das Klettern fordert nicht nur körperlichen Einsatz, sondern die Schülerinnen und Schüler bekommen hier auch Kommunikations- und Kooperationsaufgaben, Vertrauensübungen, Problemlöse- und Projektaufgaben, Aufgaben der Überwindung, der Herausforderung und des Durchhaltens. Auf diese Weise lernen sie ihre Grenzen kennen, aber auch die Möglichkeit diese zu überwinden.

hsgarten03.jpg Grundgedanken dieser erlebnispädagogischen Maßnahme sind vor allem auch die Stärkung des Selbstbewusstseins, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, einander sichern und helfen. Jeder in der Gruppe ist hierbei wichtig und hat seinen Platz.

Dem SchuB-Team sind solche Aktivitäten sehr wichtig. Gerade in der Anfangs- und somit Kennenlernphase, sind solche Aktionen besonders hilfreich. Sie dienen zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts, es entsteht ein Wir-Gefühl und neue Motivation.

Die "SchuBlinge" waren begeistert von diesem Tag und noch vor der Heimfahrt fragte die 15-jährige Sanaz: "Wann gehen wir wieder Klettern"? Auch der Rest der Gruppe beschloss auf jeden Fall noch einmal dieses Abenteuer im Hochseilgarten zu wagen.



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