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Comenius Projekt 2008 - Besuch in Malta
"Taking Action over Climate Change"


Die Reise beginnt! - 26.02.08

inmalta01.jpg Heute geht es los. Stefanie, Janina, Herr. Bleuel, Herr. Glänzel und ich fliegen nach Malta. Um 10.45 Uhr geht unser Flug vom Frankfurter Flughafen aus los. Alle sind etwas aufgeregt und gespannt, was sie in Malta erwartet. Nach zwei intensiven Kontrollen und einem letzten Besuch derToilettte ging es nun endlich zu unserem Flieger. Ausgestattet mit allem Grundwissen bei einer Bruchlandung und festgeschnallt hoben wir ab in die Lüfte.
inmalta02.jpg Es war ein sehr angenehmer Flug und wir landeten nach ca. 2h 20 Min. in Malta-Luqa. Das Wetter war hervorragend und unsere Erwartungen groß. Nach der Gepäckausgabe trafen wir unsere Gruppe Malteser und wurden mit den Gastfamilien bekannt gemacht. Von dort an war jeder auf sich allein gestellt und fuhr mit einem der Mädchen in ihr neues Zuhause, Herr. Bleuel und Herr. Glänzel wurden zu ihrem Hotel, in dem sie die nächsten zwei Tage nächtigen sollten, gebracht. Nach einem langen Tag und vielen neuen Eindrücken, ging dann auch für mich mein Anreisetag zu Ende.


Ein neuer Tag - eine neue Umgebung. - 27.02.08

inmalta03.jpg Schon um 6.00 Uhr morgens beginnt bei mir das Programm. Um ca. 6.45 Uhr fuhren Fabrizia und ich mit dem Bus zur Schule, die ca. 1 h von uns entfernt ist. Dort trafen wir auf den Rest der Gruppe und tauschten erste Neuigkeiten aus. Danach hatten wir mit den Maltesern eine Schulstunde Unterricht. In Stefanies und meinem Fall war dies Englisch. Nach den hartnäckigen Fragen der Lehrerin ging es weiter, runter in das Büro der Schulrektorin Ms. McNamara. Dort versammelten wir uns, um dann eine Präsentation der Malteser Mädchen anzuschauen. inmalta04.jpg Sie machten sich Gedanken über ein umweltfreundliches Haus und bauten dazu ein Modell, das sie "Unser Traumhaus" nannten. Herr Bleuel präsentierte eine Powerpoint-Präsentation und veranschaulichte so den Schülern was der "Butterfly-Effect" bedeutet. Nach so viel neuen Informationen ging es weiter mit einer eigenen Sehenswürdigkeit der Schule: den alten Katakomben. Wir wurden in eine Art Keller geführt mit düsteren kleinen Räumen aus Stein. Eine maltesische Lehrerin erklärte uns, was es mit diesen Räumen auf sich hat:

inmalta05.jpg Die kleinen Nischen in der Wand dienten als Grabstätte für Babys. ( 9 Stück ) Kleine Abgänge führten zu der Grabstätte von Familienmitgliedern. Verschlossen waren diese Abgänge mit großen, schweren Steinen, auf denen bestimmte Symbole abgebildet waren. An ihnen konnte man feststellen, welchen Beruf die dahinter begrabene Familie ausübte. Es waren ähnliche Grabstätten, wie sie die Ägypter hatten.

inmalta06.jpg Wir waren beeindruckt, aber auch geschockt zugleich und suchten nach 20 Min. wieder das Weite. Nach einer kurzen Stärkung fuhr die Comenius-Truppe zu einem ehemaligen Steinbruch. Dort erfuhren wir Näheres über die Gewinnung von Sandsteinen. Zum Schluss durften wir in ein Stück Sandstein ein beliebiges Motiv meißeln und mit nach Hause nehmen. Anschließend fuhren wir zurück zur Schule und gestalteten den restlichen Tag selbst. Wir entschieden uns für eine Shopping-Tour in der nächst größeren Stadt La Valetta, der Hauptstadt von Malta.


Endspurt! - 28.02.08

inmalta07.jpg Heute ist schon der letzte Tag für uns hier in Malta. Wie gewohnt verließen Fabrizia und ich um 6.30 Uhr morgens das Haus. In der Schule angekommen, hatten wir die erste Stunde Französischunterricht. Die Lehrerin war von Stefanies und meinen Französischkenntnissen beeindruckt und gab uns Hefte mit, um unser Französisch weiterhin aufrecht zu erhalten. Nach so viel Lob versammelten wir uns wieder im Büro der Rektorin, um gemeinsam zu einer Trinkwassergewinnungsanlage zu fahren. Eine Stunde verging, und dort angekommen, wurden wir von einem Mann begrüßt, der uns anschließend die Anlage zeigte und einzelne Schritte der Wassergewinnung erklärte. Die Wassergewinnung ist sehr aufwändig, aber auch umweltfreundlich.

inmalta08.jpg Das veranlasste uns diese Anlage zu besichtigen. Sie liegt direkt am Meer und wir hatten so zusätzlich eine tolle Aussicht. Nach so viel Wasser ging es zurück zur Schule, um uns etwas zu stärken und weitere zwei Unterrichtsstunden zu besuchen. Doch als erstes bekamen wir von der Rektorin ein Geschenk. Stefanie, Janina und ich erhielten eine Tasche überreicht, die sie selbst designed hatten, mit einem Video über Malta, einem Bild und einem Zertifikat. inmalta09.jpg Als nächstes stand ein Ausflug in den "Verlada- Palace" an. Wir wurden durch ein altes Schloss geführt, in dem früher der Adel hauste. Die kunstvoll verzierten Decken beeindruckten uns. Ein Saal des Schlosses wurde im Moment restauriert und wir bekamen einen Eindruck von der Arbeit, die dahinter steckt. Ein Mann erklärte uns die Bedeutungen der verzierten Decken und der prunkvollen Gemälde. Von dem ersten Stock aus hatte man eine tolle Aussicht auf Malta. Ein sehenswerter Ausflug. Als wir unsere Besichtigung beendeten, fuhren wir wieder zurück zur Schule. Den restlichen Abend verbrachten wir mit unseren maltesischen Freundinnen in Mdina, der alten Hauptstadt der Insel.


Ab nach Hause! - 28.02.08

inmalta10.jpg Heute reisen wir wieder ab. Um 13.00 Uhr geht unser Flug von Luqa aus nach Frankfurt Main. Am Flughafen verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien und der Rektorin. Leider konnten wir in dieser Zeit in Malta nicht gemeinsam mit den Portugiesen arbeiten, da es Komplikationen mit ihrem Flug gab. Es war noch Zeit bis zum Abflug und wir schauten uns noch etwas um. Zum Abschied haben wir gemeinsam einen Schluck "Kinnie" getrunken. ( Eine bekannte Limonade mit bitterem Nachgeschmack). Anschließend setzten wir uns in den Warteraum unseres Gates. Um 13.40 Uhr ging es endlich los Richtung Frankfurter Flughafen. Der Flug war unruhiger als der erste, aber wir sind um ca. 17.00 Uhr sicher gelandet. Nun freute sich jeder wieder auf sein zu Hause und hatte viel zu erzählen.

Mona Reisert, 9bR



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