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Ein Ausflug in das BIZ (Berufs-Informations-Zentrum)



Unseren Ausflug in das BIZ unternahmen wir am Dienstag, den 17. Januar 2006, zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Brosig-Duchardt. Es schneite und war unheimlich kalt. Leider hatte unser Zug Verspätung, so kam es dass unsere anschließende S-Bahn bereits als wir einstiegen überfüllt war. Mit ein wenig Verspätung erreichten wir aber schließlich das BIZ.

bimbiz01.jpg Im BIZ gab uns Frau Brosig-Duchardt einen Arbeitsauftrag: Wir sollten uns mit zwei Berufen die uns zusprechen intensiv beschäftigen. Daraufhin erklärte uns Frau Lafrenz, dass sie zuständig für die Berufsberatung unserer Schule ist. Sie erledigt unter anderem die Besuche unserer Schule im BIZ, führt Gespräche mit einzelnen Schülern über deren berufliche Zukunft und der Gleichen. Sie empfahl uns, denn Besuch im BIZ tiefgehend zu nutzen, ganz besonders wenn wir noch unentschlossen über unsere berufliche Zukunft sind. Als nächstes teilte sie uns Formulare aus. Auf diesen Formularen wurden wir nach allgemeinen Dingen zur Berufsfindung gefragt, zum Beispiel nach unseren letzten Zeugnisnoten und nach unseren Berufswunsch. Dieses Formular, so wurde uns gesagt, wird in eine Datenbank der Bundesagentur für Arbeit eingetragen. So hat man bei einem Termin mit der Arbeitsargentur, zum Beispiel durch Frau Lafrenz, sofort Zugriff auf grundsätzliche Daten, dies spart einen Zeitaufwand.

Frau Lafrenz erklärte uns als nächstes anhand einer Folie, in welchen zeitlichen Abschnitten wir verschiedene Aktivitäten angehen müssen, um eine Lehrstelle zu bekommen, die uns gefällt. Sie projezierte einen Zahlenstrahl von der achten bis zur zehnten Klasse mit drei Pfeilen an die Wand. Die Pfeile waren beschriftet mit den Aktivitäten "Informieren" "Entscheiden" und "Bewerben". Der Pfeil "Informieren" begann in der achten Klasse und ging bis zum Ende der Zehnten, der Pfeil "Entscheiden" begann in der Mitte der Neunten und fand sein Ende ebenfalls am Schluss der zehnten Klasse. Der Pfeil "Bewerben" begann am Ende der neunten Klasse ging durch bis kurz vor das Ende der zehnten Klasse.

bimbiz02.jpg Nun wurden uns Arbeitsblätter ausgeteilt, die wir in der zur Verfügung stehenden Zeit bearbeiten sollten. Es handelte sich im zweimal das gleiche Arbeitsblatt, jeweils doppelt bedruckt, für die Bearbeitung jeweils eines Berufes. Es wurden Fragen über den ausgewählten Beruf gestellt, beispielsweise wie hoch die Ausbildunsvergütung ist, welche Tätigkeiten in dem Beruf ausgeübt werden. In welchen Schulfächern man gut sein muss etc.. Danach erklärte uns Frau Lafrenz, wie wir uns in den schriftlichen und digitalen Medien des BIZ zurechtfinden konnten. Es gab zum einen die Ordner, welche nach Farben und Alphabet sortiert waren. Die Farben zeigten, ob es sich um eine schulische Ausbildung, um eine betriebliche Ausbildung oder um ein Studium handelte. Zum anderen gab es die Cumputer-Terminals bei diesen wurde uns nur erklärt, welche Links wir anklicken musste, um zum gewünschte Beitrag zu kommen oder um uns einen Clip über den Beruf anzusehen.

Von nun an konnten wir endlich die selbstständige Arbeit angehen. Wir hatten jetzt ungefähr eine Stunde dreißig Minuten Zeit, um die Arbeitsblätter zu bearbeiten und weitere für uns wichtige Informationen zu sammeln, wie Broschüren über weiterführende Schulen und so weiter. Die Bearbeitung fiel uns leicht und die Zeit verging schneller, als es sich so manch einer gewünscht hatte. Der Besuch im BIZ wurde allgemein für gut befunden, und den meisten war die Zeit die uns zur selbstständigen Arbeit zur Verfügung stand sogar zu kurz.

Max Sattler 9aR



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