Top

Die Klasse 10bR hat das

mathem01.jpg

besucht.



Einleitung:
Das Mathematikum in Gießen ist das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt. Über 100 Exponate öffnen eine neue Tür zur Mathematik. Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung experimentieren: Sie legen Puzzles, bauen Brücken, zerbrechen sich den Kopf bei Knobelspielen, entdecken an sich selbst den goldenen Schnitt, schauen einem Kugelwettrennen zu, stehen in einer Riesenseifenhaut und vieles mehr.

Anfang:
Um 9.40 Uhr trafen wir uns am Bahnhof um alle gemeinsam nach Gießen ins Mathematikum zu fahren. Um 11.30 begann unsere Führung mit einer kleinen Einleitung eines Exponenten durch eine Betreuerin. Danach durften wir uns frei im Mathematikum bewegen und alle Exponate ausprobieren.

Die Exponate:

Leonardo-Brücke:

mathem02.jpg Eine geniale Konstruktion. Aus einfachen Latten kann man eine Brücke bauen, die hält. Ohne Leim, Nagel, Schraube, Schnur oder irgendetwas ähnliches. Sie hält einfach so. Allerdings braucht man zum Aufbau der Brücke eine ruhige Hand.







mathem03.jpg Der geniale Erfinder dieser Brückenkonstruktion ist kein Geringerer als Leonardo da Vinci. Man kann die Genialität Leonardos nachvollziehen, indem man nach der Originalzeichung die Brücke baut.







mathem04.jpg Das Schöne dabei ist, dass man mit einer kleinen Brücke beginnen kann und diese dann schrittweise zu einer immer größeren Brücke erweitern kann.
Wie schwierig es ist, so eine Brücke zu bauen, die ganz klein anfängt und immer weiter wächst, fanden auch die Schüler der 10bR heraus.





Die Riesenseifenhaut:

mathem05.jpg Man stellt sich in die Mitte einer ringförmigen Wanne, zunächst zieht an einem Seil und wenn man das mit dem richtigen Gefühl, der richtigen Mischung aus Behutsamkeit und Schwung macht, dann zieht sich um einen herum eine Seifenhaut hoch - und man steht für einen Augenblick in einer in allen Farben funkelnden Fläche.


Die Zahl zahlpi.jpg :

3,141592653589793238462643383
27950288419716939937510582097
49445923078164 ...
Eine Zahl die bis in die Unendlichkeit geht. Abgesehen vom neuen Weltrekord fragt man sich, wozu das gut sein soll, wenn selbst für die hohe Mathematik eine solche Genauigkeit unnötig ist. In Wahrheit geht es hier natürlich schon um einen Sport unter Mathematikern, frei nach dem Motto: Wer hat den Längsten (Zahlencode).
mathem06.jpg




Der Seifenhauttisch:

mathem07.jpg Wir konnten gar nicht genug von diesem Experiment bekommen. Immer wieder tauchen wir die Metallgestelle (Würfel) in die Seifenlauge, ziehen sie vorsichtig heraus - und wir waren begeistert von den Formen und Farben, die wir sahen.
Wenn Sie glauben, dass sich die Seifenhaut beim Würfel so bildet, dass die sechs Seiten überspannt werden, dann sollten Sie das Experiment unbedingt mal machen. Dies stimmt nämlich nicht. Es bildet sich etwas viel Schöneres, viel Interessanteres und viel Stabileres.
Zum Beispiel entsteht in der Mitte des Metallwürfels ein kleiner Würfel, der nur aus Seifenhäuten besteht, und dieser ist wiederum durch Seifenhäute mit den Kanten des Metallwürfels verbunden.


Die Schattenwand:

mathem08.jpg Sieht zwar leicht aus, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Bei diesem Versuch ist schon manch einer nach 5 Minuten verärgert ans nächste Experiment gegangen. Hierbei musste man die verschiedensten Körper, ob Drei-, Fünf-, oder Sechseck, so drehen und wenden bis man die gleiche Form wie an der Wand hatte. Man musste die Körper um alle Achsen drehen. Der Schatten hat dann sein Abbild auf die Wand projiziert.


Das Gebläse:

mathem09.jpg Bei diesem Experiment musste man ein Ball vor das Gebläse halten, wie man es auf dem Bild sehen kann. Die Haare wurden nach hinten geweht, doch der Ball wurde von den Händen auf seiner Position gehalten. Wie auch auf dem Bild zu sehen hatten die Schüler bei den Experimenten sehr viel Spaß.


Meinungen:
Die Schüler der 10bR fanden den Studientag mit ihrer Mathematiklehrerin sehr interessant. Das Mathematikum hat viele mathematische Dinge mit einem Experiment verdeutlicht und erklärt, so dass man die Mathematik jetzt besser verstehen kann. Die Klasse 10bR fand es sehr gut, dass es nicht wie ein normales Museum aufgebaut war, man darf nichts anfassen, sondern ein Museum, in dem man alles selber ausprobieren und experimentieren kann. Wir fanden es so, das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt.

WIR EMPFEHLEN DEN BESUCH DES MATHEMATIKUMS



Ende:
Gegen 13.15 Uhr sollten wir das Mathematikum verlassen und hatten bis 14.15 Uhr Zeit, uns in Giesen aufzuhalten. Danach fuhren wie mit dem Zug nach Hause und waren um ca. 17.00 Uhr (dank der Bahn mit 45 Minuten Verspätung) in Seligenstadt.

Adressen: Öffnungszeiten:  
Mathematikum e.V.
Liebigstraße 8
35390 Gießen
Montag bis Freitag
Donnerstag
Wochenende und Feiertage
9.00 bis 18.00 Uhr
bis 20.00 Uhr
10.00 bis 19.00 Uhr



©by Klasse 10bR



druckerDruckversion

 

Top