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Unterricht mit Pedro und Conchita

- Reiten als freiwillige Arbeitsgemeinschaft -


pedro01.jpg"Das Reiten ist das Schönste an der Schule - darauf freue ich mich die ganze Woche", erläutert Andrea ihr Interesse an der neuen Arbeitsgemeinschaft der Merianschule, die seit dem Beginn dieses Schuljahres von Carmen Remy geleitet wird.Mittelpunkt unter den Teilnehmern der Interessengruppe sind die beiden Schulpferde Pedro und Conchita vom Reit- und Fahrverein Seligenstadt, der das neue Unterrichtsfach tatkräftig unterstützt. "Wir möchten den richtigen Umgang mit Pferden erlernen und sogar das, kleine Hufeisen erwerben", ergänzt Carmen Remy als ausgebildete Berufsreiterin die begeisterten Aussagen ihrer Schüler, "dazu bedarf es aber einer gehörigen Disziplin, harter Arbeit und Ausdauer, sonst fällt man schnell vom Pferdehimmel auf den Hallenboden."

pedro02.jpgDer Unterricht beginnt immer mit der Pflege von Pedro und Conchita: Die Mähne wird gebürstet, das Fell muss gestriegelt werden. Fast unmerklich lernen die Schüler dabei die Eigenheiten der Tiere kennen. Während Conchita eher ein gutmütiges Pony ist, zeigt Pedro als Maultier schon deutlicher, was er nicht mag. Als Marius etwas zu grob mit dem Kamm umgeht, wendet Pedro sich einfach ab und verlässt die Box. Carmen Remy überrascht dies nicht: "Geduld und Gelassenheit gehören eben auch zu den grundlegenden Eigenschaften eines guten Reiters."
Nach der Pflege kommen das Satteln und Trensen der Tiere, die nun reitfertig gemacht werden. Während der ersten Monate des Unterrichts werden jeweils nur einige Runden an der langen Leine in der neuen, hellen Reithalle am Dohneweg geritten. Doch schon das Aufsteigen ist für einen Anfänger viel schwieriger, als es den Anschein hat. Auch hierbei achtet Carmen Remy wieder auf große Sorgfalt. Wer nicht die richtige Technik beherrscht, landet leicht auf der anderen Seite des Pferdes.

pedro03.jpg "Endlich geht es los", seufzt Janina, die der lebendige Beweis dafür ist, dass das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde zu suchen ist. Pedro und Conchita dagegen bleiben ganz gelassen. Sie bewegen sich, fast wie ein eingespieltes Ehepaar, nur gemeinsam. Am Schluss spricht die Reitlehrerin noch einmal das Verhalten des Reiters gegenüber den Pferden an. Sie betont, dass es für sie immer noch nicht selbstverständlich ist, dass so große Tiere den Anweisungen eines Menschen folgen. "Bei den Prüfungen zum, kleinen Hufeisen" führt unfaires Verhalten gegenüber den Pferden unweigerlich zum Durchfallen", beendet sie ihre Ausführungen. Die Teilnehmer dieser AG sehen in den Tieren aber ohnehin Partner und Freunde, die sie mit großem Respekt behandeln. Für das Ende dieses Schuljahres hat der Reit- und Fahrverein Seligenstadt die Schüler von Carmen Remy zum Reitturnier eingeladen, bei dem sie dann als Helfer einen Blick hinter die Kulissen werfen dürfen.



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