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Gertrud Stemper präsentiert Speckstein- Plastiken in der Kunst-AG


Speckstein… In den kommenden Wochen werden wir es mit diesem weichen, bei Bildhauern sehr beliebten Stein aufnehmen. Mit Hammer und Meißel, mit Raspeln und Feilen, mit Handbohrer und viel Schmirgelpapier in unterschiedlichen Körnungen. Dieses Material offenbart seine ganze Schönheit erst nach der Bearbeitung. Dann erst kann man interessante Maserungen erkennen. Im Rohzustand wirkt Speckstein eher unscheinbar.


Frau Stemper, die seit mehr als einem Jahrzehnt Speckstein- Plastiken gestaltet und in diversen Ausstellungen erfolgreich vertreten war, hat uns während ihres Besuches in der Kunst-AG neugierig auf das plastische Arbeiten gemacht. „Dem Stein ein Gesicht geben…“ Das werden wir versuchen!
Ihn genau betrachten, bis man Gestaltungselemente erkennen kann, die wir dann herauszuarbeiten versuchen. Frau Stemper brachte einige ihrer Kunstwerke mit und wir konnten nachvollziehen, wie aus dem rohen Stein allmählich eine Mutter mit ihren Kindern oder eine trauernde Frau entstanden war. Manche Steine zeigten sowohl eine Vorder- als auch eine Rückansicht , die einen inhaltlichen Bezug zueinander darstellten. Andere waren Infinitos, nur Teile der Figuren waren herausgearbeitet, poliert, glänzten in wunderschönen Grüntönen und bildeten einen spannenden Kontrast zu dem rauen, matten, farblosen Stein.


Gespannt, ob wir die guten Tipps auch umsetzen werden, hoffen wir nun nur noch auf gutes Wetter, damit wir im Freien der staubigen, aber vor allem spannenden Arbeit endlich nachgehen können.
Die hoffentlich sehenswerten Ergebnisse werden wir hier nach Fertigstellung präsentieren.
Wer mehr über Speckstein erfahren möchte, kann gern dienstags ab 14.00 Uhr in der Kunst- AG vorbeischauen….

 



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