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Hit Radio FFH und die Merianschule   

bildv.jpgAm vergangenen Freitag, den 31.10.08,  machten sich die Klassen 9aH und 9bH in Begleitung ihrer Klassenlehrer Sylvia Benninger und Joachim Aßmuth auf eine kleine umweltfreundliche Odyssee. Denn es ist gar nicht so einfach, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bad Vilbel zu gelangen. Und in Bad Vilbel ist die Radio / Tele FFH GmbH & Co. Betriebs-KG zu Hause. So heißt der Betrieb mit vollem Namen. Wir betreten das große Gebäude und melden uns bei der Information an. Wir werden in den Besucherraum geführt. Hier sind die Sitzplätze angeordnet wie im Fußballstation. Die meisten stürmen nach oben. Der Beamer wirft ein „Herzlich Willkommen, Merianschule“ an die Wand. In zwei mit Glas verkleideten Kabinen sehen wir unten einen Mann herumwerkeln und oben eine Frau hin und herlaufen. Später erfahren wir, dass das die Moderatoren der Sendungen sind. Die dürfen sich nämlich nicht setzen.  
 
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Kurze Zeit später begrüßt uns unsere Führerin, Frau Neitzel. Sie erzählt uns alles über die Geschichte des Senders. Fast genau vor 19 Jahren, am 15. November 1989 beginnt Radio FFH um 5 vor 5 mit dem Sendebetrieb. Der erste Musiktitel ist "Flying through the air" von Oliver Onions. Inzwischen gibt es noch das PLANETRADIO, Hessens ersten Jugendsender. Genug geredet! Jetzt gehen wir durch die Räume. Viele Männer und Frauen sitzen an Schreibtischen, schauen auf einen Bildschirm, entweder vo einem Rechner oder vor einem Fernseher. Der FFH ist ein Privatsender und bekommt von den Rundfunkgebühren nichts ab. Deshalb muss er sich durch Werbung finanzieren. Firmen aber wollen nur werben, wenn viele Leute zuhören. Also muss man ein gutes Programm machen. Eigentlich logisch! Endlich dürfen wir in ein Aufnahmestudio! Die beiden Klassen getrennt, so groß sind die Räume nicht. Essen und Trinken verboten! Auch für die Moderatoren. Die feinfühlige Technik mag keine Krümel und Flüssigkeiten. Freiwillige vor! Zwei Schüler werden interviewt, Musik ist immer im Hintergrund. Komisch. Keiner ist vor dem riesigen Mikrofon so richtig nervös. Na klar! Wir sind die Stars und die spielen die Hits. Auf dem Heimweg, der komischerweise auch nicht kürzer ist, schauen wir in Bad Vilbel noch mal in der Dönerbude rein und laufen anschließend zum Bahnhof.

Die Anstrengung hat sich gelohnt.



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