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Gemeinsames Essen der Hauptschulabschlussklassen

 

bildv.jpgVor etwa einem halben Jahr hat sich in den beiden 9-ten Hauptschulklassen der Wunsch entwickelt, gemeinsam etwas zu unternehmen, um Dinge zu besprechen, die nicht unmittelbar mit Schule zu tun haben. Dies soll einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, andererseits zum besseren Kennenlernen der Mitschüler beitragen. Gerade in den Abschlussklassen ist der zu vermittelnde Unterrichtsstoff so umfangreich, dass kaum Zeit für private Gespräche bleibt. Auch fällt im letzten Schuljahr die Klassenlehrerstunde laut Unterrichtsverteilungsplan weg.

Frau Benninger, die Klassenlehrerin der Klasse 9bH, schlug deshalb vor, ein- bis zweimal im Monat in der schönen Cafeteria ein gemeinsames Mittagessen in lockerer Atmosphäre zu organisieren, denn kaum etwas eignet sich mehr zu einer „Plauderstunde“ als ein großer gedeckter Esstisch.
Um wirklich allen Schülern die Teilnahme zu ermöglichen, musste ein Sponsor gefunden werden, der jene Kosten übernimmt, die über den Schülerselbstbehalt von einem Euro rausgehen. Als Startkapital für das erste Jahr waren mindestens 1000 € erforderlich.

 
Ein Gespräch mit Frau Nonn-Adams, der Bürgermeisterin, vermittelte den Kontakt zu Herrn Diekmann, der vor kurzem für sein 25jähriges Dienstjubiläum eine Gratifikation von 850 € erhielt und diese für das Projekt spenden wollte. Frau Nonn-Adams, auch überzeugt von der Projektidee, legte ihrerseits noch 250 € dazu, um die Finanzierung im ersten Jahr zu sichern.

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Am 29.10.2008 fand im Beisein von Herrn Diekmann, Frau Nonn-Adams sowie der Schulleitung der Merianschule das erste gemeinsame Mittagessen statt.

Frau Benninger, die Initiatorin des Projekts, ist mit seinem bisherigen Verlauf voll und ganz zufrieden: „ Ich bin fest davon überzeugt, dass mit dieser Veranstaltung das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler und Schülerinnen gestärkt wird. Ich hoffe, dass sie sich für den Rest des Schuljahres in größerem Maße gegenseitig unterstützen werden!“

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Auch die Bürgermeisterin, die sich im Kreis der Schüler sichtlich wohl fühlte, sagte: „ Es ist schön, gemeinsam zu essen und dabei ohne Zeitdruck in einer schönen Cafeteria miteinander zu plaudern.“

Herr Diekmann zog nach dem Mittagessen die Bilanz: „Ich bin fest davon überzeugt, die Gratifikation für mein Dienstjubiläum für einen sinnvollen Zweck gespendet zu haben. Den Schülern wird dadurch ein Erlebnis ermöglicht, das sie im Alltag viel zu selten haben. Besonders gut ist es, dass es sich nicht nur um eine einmalige Veranstaltung handelt, sondern diese Gesprächsrunden im Verlauf des Schuljahres regelmäßig stattfinden werden.“
 



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