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Erlebnistage der SchuB-Klasse im Vogelsberg

Im Oktober fanden die Erlebnistage der SchuB-Klasse statt. Klettern, Nachtwanderung, Lagerfeuer und Höhlenbegehung gehörten zu den gemeinsamen Aktionen an diesen Tagen. Hier sind ein paar der gesammelten Eindrücke und Berichte von den Schülerinnen und Schülern:

Busfahrt
Wir fuhren mit zwei Kleinbussen. Als wir im Bus saßen haben wir uns entschieden Ice-Age zu gucken. Wir waren dann wie eingeträumt die ganze Busfahrt über sehr leise und haben nur Ice-Age geschaut...

Die erste Aufgabe: Teufelsmoor
Als wir ankamen, mussten wir unser Gepäck einen kleinen Weg in Richtung Zeltplatz schleppen. Wir sollten unser Gepäck nur abstellen, um gleich unsere erste Aufgabe zu meistern, die uns von den beiden Teamern des Erlebniscamps gestellt wurde. Wir stellten uns der Reihe nach auf, um dann nacheinander lange Holzstämme, die wir bekamen, wie Brücken auf Baumstümpfe zu legen. Diese hatten immer ein Loch an einer Seite, um sie richtig verankern zu können. Ziel war, dass wir alle auf den Baumstämmen balancierten bis wir gemeinsam am Ende des Parcours ankamen.
Wenn jemand herunterfiel, musste er sich erneut anstellen und auch die Baumstämme mussten zurückgebracht werden. Als wir es nach ungefähr 10 Minuten geschafft hatten freuten wir uns.

Bezug der Zelte
Die Zelte waren bereits aufgebaut, wir mussten nichts machen, weil jeder eine Iso-Matte und einen Schlafsack hatte, die wir dann nur in die Zelte legen mussten. Es gab ein großes Zelt für Mädchen und zwei große Zelte für die Jungen. Die Lehrer hatten eigene Zelte.

Mittagessen
Das erste Essen kochten wir noch nicht selbst, da wir gerade angekommen waren. Es wurde fertig geliefert: Es gab Tortellini mit Tomatensoße und schmeckte sehr wässrig, aber wir mussten trotzdem abräumen und spülen.

Niedrigseilparcours
Nach dem Mittagessen gingen wir in einen Niedrigseilgarten. In diesem Niedrigseilgarten waren Drahtseile zwischen zwei Bäumen gespannt, diese waren sehr flach über dem Boden, so dass man sich nicht durch Seile sichern musste, es musste lediglich jemand hinter einem stehen, um im Falle eines Sturzes abgesichert zu sein. Wir sollten nun zuerst über ein Seil klettern. Über dieses kam man noch alleine, jedoch nur, weil drei Seile zum Festhalten an den oberen Ästen angebracht waren. Um das nächste Seil zu bewältigen musste man dann im Team arbeiten, um sozusagen eine Brücke über das Seil zu bilden. Danach musste man nach vorne gebeugt an einem Seil entlang das Stahlseil überqueren. Als nächstes musste man dann nur noch über ein Stahlseil laufen und danach mit Hilfe eines anderen Seils das letzte Seil überqueren, dann hatte man es geschafft.
 

 

Frühstück am nächsten Morgen
Die Schüler, die für den Frühstücksdienst eingeteilt waren, mussten um halb acht im Haupthaus Brötchen holen, die dort in einem großen Korb vom Bäcker angeliefert standen. Diese brachten wir dann in die Küche. Dort kochten wir Kakao und deckten im Hauptzelt den Tisch, um dort dann alle gemeinsam zu frühstücken. Anschließend wurde alles wieder zurück in die Küche gebracht, aufgeräumt und gespült.

Wanderung zum Grillplatz Kälberberg
Wir bekamen eine Landkarte von der Umgebung in die Hand gedrückt und einen Kompass. Wir mussten mit diesen „Werkzeugen“ dann den Weg heraussuchen und taten dies auch. Mit dem Kompass nordeten wir die Karte ein und gingen dann sofort los. Wir kamen erst an einer Kirche und einem Friedhof vorbei, gingen dann an einer Straße entlang in den Wald hinein. Dieser war sehr matschig, was das Ziehen des Bollerwagens erschwerte. In dem Bollerwagen befand sich unser Grillgut, einschließlich Teller und Besteck. Nachdem wir dann die Pfützen überquert hatten kam die nächste Hürde. Der Weg war total zugewachsen, was das Ziehen des Bollerwagens nochmals erschwerte. Jedoch meisterten wir auch dies. Als wir dann wieder aus dem Wald heraus kamen, war es auch nicht mehr weit. Wir mussten nur noch etwas nach oben laufen und waren dann auch nach zirka 1 ½ Stunden erschöpft am Grillplatz angekommen. Eine Gruppe versuchte sofort das Feuer anzuzünden, jedoch klappte dies nicht auf Anhieb. Die anderen spielten ein Spiel namens „Black Stories“. Als dann das Feuer brannte, stellten wir das Grillgestell darüber und grillten die Bratwürstchen. Wir aßen die Bratwürste und räumten danach alles wieder gemeinsam auf. Nachdem sich alle satt gegessen hatten und alles weggeräumt war, gingen wir wieder zurück zum Zeltplatz.

Chillout am Lagerfeuer
Nach der Wanderung waren wir alle ein wenig erschöpft. Wir hatten dann erstmal eine Stunde Freizeit und zwei Freiwillige haben den Teig für das Stockbrot vorbereitet. Nach der Stunde haben wir uns alle am Lagerfeuer getroffen uns gegenseitig Geschichten erzählt und haben dabei Stockbrot gegessen. Es war sehr witzig und hat auch sehr viel Spaß gemacht. Nach und nach sind dann alle ins Zelt gegangen außer denjenigen, die noch nicht müde waren. Diese haben weiterhin am Lagerfeuer gesessen und durften so lange aufbleiben und chillen, bis die Lehrer ins Zelt wollten.

Die Grotte in Herbstein
Als wir in der Stadt ankamen, gingen wir in einen unterirdischen Tunnel, der uns durch die Stadt Herbstein führte. Wir stellten uns nach der Reihe an und sollten einzeln loslaufen. Am Anfang gab es ein Geländer zum festhalten. Als es aufhörte, mussten wir uns an den Wänden festhalten. Es war stockdunkel. Als wir am Ende ankamen, standen wir alle auf einer Brücke.

Getränkekisten klettern
Aus Getränkekisten bauten wir uns nach und nach einen immer höheren Turm, auf den wir Kiste für Kiste kletterten. Das war gar nicht so einfach, denn irgendwann brach der Turm in sich zusammen. Natürlich waren wir gut gesichert, so dass nichts passieren konnte. Der absolute Rekord bestand aus 14 aufeinander gestapelten und erkletterten Kisten!


Pizza essen am Lagerfeuer
Drei Schüler hatten sich bereit erklärt, für alle anderen Pizza zu backen. Nachdem der Hefeteig gegangen, die Pizza belegt und im Ofen knusprig fertig gebacken war, wurde beschlossen, diese am Lagerfeuer zu essen, da es dort schön warm war.
Die Pizza wurde schnell aufgeputzt und von allen sehr gelobt.


Heimfahrt
Gerade erst an das Leben in der Natur gewöhnt, mussten wir auch schon wieder unsere Sachen packen, denn die drei Tage Abenteuer waren um und es ging wieder nach Hause. Aber wir freuten uns auch wieder auf ein warmes, weiches Bett und saubere, trockene Kleidung.
 



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