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Zauberer am Computer – Grundschüler erkunden Merianschule

Mit einer kleinen Übung aus dem Lehrprogramm der Informatik erläuterte Wolfhard Schulz, Konrektor der Merianschule, den praktischen Wert von Computern und steigerte sich schließlich zu der Behauptung: „Bei uns können Computer manchmal sogar zaubern!“ Nach dem verblüfften Schweigen der zu einem Erkundungstag eingeladenen Viertklässer der Alfred-Delp-Schule aus Froschhausen bat er Martin, seinen Namen mit dem Zeigefinger auf das weiße Smartboard zu schreiben. In Bruchteilen einer Sekunde wurde die Handschrift wie von Zauberhand in eine Druckschrift verwandelt. Danach war das Lösen des von Wolfhard Schulz vorbereiteten Quiz mit Fragen zur Merianschule nur noch ein Kinderspiel. Fast gleichzeitig hatten viele Schüler schon nach wenigen Minuten die richtigen Antworten eingetragen, wofür sie mit einer Urkunde belohnt wurden.


Was viele der Grundschüler als einen der Höhepunkte eines Rundgangs durch die Gebäude der Merianschule erlebten, war auch schon fast das Ende einer zweistündigen Führung, zu der Wolfgang Glänzel und Wolfhard Schulz als Schulleiter der Merianschule eingeladen hatten. „Diese Erkundung soll bei der Wahl der weiteren Schullaufbahn helfen. Für die Eltern der Kinder ist dies eine der wichtigsten Entscheidungen, die sie noch vor den Osterferien treffen müssen“, erläuterte Wolfgang Glänzel.


Der Rundgang führte von der Begrüßung in der Cafeteria durch das Sekretariat zum Lehrerzimmer, in die Sporthalle und zur Lehrküche. In den Werkräumen wurden die Maschinen bewundert. Von hier aus ging es vorbei an Klassensälen in den zweiten Stock, der einen Blick über ganz Seligenstadt bis zum Hahnenkamm ermöglicht. Schließlich standen noch die Physik- und Chemieräume auf dem Programm.
Mit einer Schutzbrille ausgerüstet, demonstrierte Martin Bleuel als Chemielehrer seine Feuer-Experimente. Er zeigte, dass ein 10-Euro-Schein zwar brennen kann, aber nicht verbrennen muss. Als die Augen der Kinder immer größer wurden, ließ er Flammen wandern und brachte sie dazu, verschiedene Farben anzunehmen. Schließlich konnte er noch zeigen, dass Gummibärchen sogar in einem Reagenzglas tanzen . „Mit großer Hitze kann man chemische Stoffe in ihre Elemente aufspalten und zu einer Verbindung mit anderen Stoffen veranlassen“, erklärte Martin Bleuel.
 

Am Ende der Führung lud Wolfgang Glänzel die Grundschüler zu einem Kakao in die Cafeteria ein und bedankte sich für das lebhafte Interesse. „Warum kann eigentlich nicht jeder Schultag so spannend verlaufen?“, erkundigten sich Timo und Lisa, doch bevor jemand antworten konnte, war es Zeit zum Aufbruch. Vielleicht erhalten die beiden Viertklässer die Antwort nach den Sommerferien.
 

 



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