Erfolgreiche Integration ist eine der grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere durch Kriege, politische Verfolgung, Armut und den Klimawandel hervorgerufene Flüchtlingsströme stellen Deutschland und die EU vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Da stellt sich die Frage, wie kann und soll Integration funktionieren?
Integration darf nicht bedeuten, dass zugewanderte Menschen ihre Identität und kulturellen Hintergrund ablegen müssen, um zum „Deutschen“ geformt zu werden. Die Heterogenität in Deutschland zeigt, dass es „den Deutschen“ nicht gibt und die Vielfalt in unserem Land viele Vorteile mit sich bringt.
Migration ist kein abruptes Einfügen in ein bestehendes System, sondern eher ein Prozess bei dem Menschen aufeinander zugehen und gemeinsam arbeiten. Aber wie kann Integration an unserer Schule und Gesellschaft aussehen?
Die Schülerschaft der Merianschule ist multikulturell und hat viele Kinder/ Jugendliche, die einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben. Auch im Kurs „Sozialgenial“ ist dies der Fall. Die Jugendlichen haben sich mit dem Thema Flucht und Migration auseinandergesetzt, Fachbegriffe geklärt, teilweise auch ihre eigene Flucht-/Migrationsgeschichte betrachtet und Herausforderungen und Probleme von Menschen die neu nach Deutschland kommen thematisiert.
Dabei war auffällig, dass das Ankommen in einem neuen Land einfacher wird, wenn man Anschluss findet und Freundschaften schließt.
Daher haben die Schüler und Schülerinnen des „sozialgenial Kurses“ einen ungezwungenen Nachmittag mit kleinen Snacks, Getränken und jede Menge Spaß, verschiedenen sportliche Angebote wie Fußball, Federball, Dosenwerfen und mit einem Bastelangebot organisiert, zudem sie Kinder, Jugendliche und deren Familien die einen Flucht und Migrationshintergrund haben und in Unterkünften der Caritas leben eingeladen.
Gemeinsam wurde gespielt, gemalt und Spaß gehabt und vielleicht auch die eine oder andere Hemmschwelle überwunden.











