Am Mittwoch, den 18.02.26, und Donnerstag, den 19.09.2026, fand an der Merianschule erstmals ein Projekt zum Thema Wiederbelebung im Jahrgang 7 statt.
Wie aktuelle Studien zeigen, können durch sofortige Wiederbelebung die Überlebenschancen um das Zwei- bis Dreifache steigen. Daher ist es wichtig, dass schon Schülerinnen und Schüler früh lernen, wie im Ernstfall zu handeln ist.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium, der Björn-Steiger-Stiftung und der deutschen Herzstiftung statt. Derzeit nehmen ca. 200 hessische Schulen an diesem Projekt teil, das bis zum Jahr 2027 in allen 7. Klassen zum verpflichtenden Bestandteil des Lehrplans werden soll. Ziel ist es, Unsicherheiten und Ängste pädagogisch zu begleiten und die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, im Notfall sofort zu handeln.
Unter der Leitung von Iris Merget wurden den Lernenden innerhalb des 3-stündigen Projekts Wissen und Fertigkeiten vermittelt, die in einer Widerbelebungssituation erforderlich sind.
Nachdem die Funktionsweise des Herzens mithilfe von Kurzvideos und Arbeitsblättern erarbeitet wurde, folgte ein Praxisteil, in dem Grundlagen der Wiederbelebung, nach dem Schema Prüfen-Rufen-Drücken, an Reanimationspuppen geübt wurden.
Eine abschließende Reflexionsrunde zeigte, dass das Projekt nicht nur das nötige Know-how vermittelte, sondern ebenfalls Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft und Teamfähigkeit förderte sowie das Verantwortungsbewusstsein und die Zivilcourage stärkte, um künftig im Ernstfall zu helfen.






Bilder: Stefan Witzel



